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Um ein Haar wäre das ehrwürdige Donauzugschiff schon fast auf dem Abstellgleis gelandet, doch in einem Pilotprojekt der besonderen Art wurde die TRAISEN von 2007 bis 2008 von Grund auf renoviert und auf Vordermann gebracht. Der Erfolg
dieses aufwändigen Unterfangens ist der beispielgebenden Kooperation
von FAB (Verein
zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung), dem AMS
OÖ (Arbeitsmarktservice Oberösterreich) und der ÖGEG
(Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte)
zu verdanken. Die eigentlichen
"Stars" dieses Vorzeigeprojekts sind jedoch die 68 beschäftigungslosen
Männer, die in einem befristeten Dienstverhältnis bis zu 8 Monate
auf der TRAISEN eingesetzt waren. Sie bohrten, sägten, schliffen,
schweißten, drehten und lackierten, was das Zeug hält und sorgten
mit ihrem motivierten Arbeitseinsatz dafür, dass aus dem rostigen
Zugkahn wieder ein ansehnliches Schiff wurde. Im Zuge der
Arbeiten auf der TRAISEN bestand für die Projektmitarbeiter die Möglichkeit,
Basiskenntnisse in der Metallverarbeitung zu erwerben. Entweder in Teilbereichen
oder im Gesamten wurde eine praktische Prüfung abgelegt und bei erfolgreichem
Bestehen das Zertifikat "Basisqualifikation Metallbearbeitung"
ausgestellt. In den zwei Jahren der Renovierung erhielten insgesamt 28
Mitarbeiter ein solches Zertifikat.
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