die Geschichte der TRAISEN
     
 


die TRAISEN - unterwegs auf der Donau bis zum Schwarzen Meer

Im Jahr 1958 läuft die TRAISEN in Korneuburg vom Stapel und steht fast zwei Jahrzehnte lang im Dienste der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft (DDSG), für die sie regelmäßig Frachtschiffe bis an das Schwarze Meer schleppt. Die Donau ist zu dieser Zeit noch stark von kräftigen Zugschiffen mit einer Reihe von Lastkähnen im Schlepptau geprägt. 1976 wird die TRAISEN an die Donaukraftwerke verkauft, wo sie weitere zwei Jahrzehnte als Zug- und Schubschiff im Einsatz ist.

Seit 1997 ist das Schiff in Besitz der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) und wurde nur mehr fallweise für Überstellungen eingesetzt. Fast drohte der 52 Meter lange Koloss schon beim alten Eisen zu landen - doch in einem Pilotprojekt der besonderen Art wurde die TRAISEN 2007 bis 2008 von Grund auf restauriert und wieder fahrtauglich gemacht.

 
TRAISEN Werftausfahrt 1958, Korneuburg
Werftausfahrt 1958

  PERSÖNLICHE DATEN  
     
  Name: TRAISEN
  Typ: Motorzugschiff
  Baujahr: 1958
  Bauwerft: Korneuburg
  Heimathafen: Linz an der Donau
  Passagiere: 60 Personen
     
  TECHNISCHE GRUNDDATEN
     
  Gattung: Remorkör
  Kennzeichen: A-40422
  Baustoff: Stahl
  Länge: 52,07 m
  Breite: 7,51 m
  Tiefgang: maximal 1,5 m
  Wasserverdrängung leer: 266 Tonnen
  Wasserverdrängung voll: 400,5 Tonnen
  Maschine: Zwei 6-Zylinder Viertakt-Dieselmotoren
    KHK, Köln, Type RV & M 545
  Leistung: Zweimal 475 PS bei 360 Umdrehungen / Minute
  Schiffsschrauben: Zwei Stück mit je vier Flügeln in Kortdüsen
    mit 1500 mm Durchmesser
     
  WERDEGANG
     
  1958 Stapellauf in Korneuburg
  1958 - 1975 Zugschiff bei der Donau-Dampfschiffahrts-
    Gesellschaft (DDSG)
    Wien - Schwarzes Meer - Wien
  1976 Verkauf an die Donaukraftwerke
  1976 - 1996 Zug- und Schubschiff für die Donaukraftwerke
  1997 Verkauf an die ÖGEG (Österreichische
    Gesellschaft für Eisenbahngeschichte)
  1997 - 2006 Fallweise Einsätze im Dienste der ÖGEG
    (Überstellungen)
  2007 - 2008 Revitalisierung
    Gemeinschaftsprojekt: FAB, AMS, ÖGEG